Trauerdruck

Trauerkarten geben den Hinterbliebenen Halt und Trost, zeigen, dass man mit seiner Trauer nicht alleine ist. Auch die schriftliche Kondolenz ist heute gerade aufgrund unserer nüchternen, digitalen Welt besonders wertvoll. Sie vermittelt aufrichtige Anteilnahme durch die handschriftlichen Worte, die man zu Papier bringt. Der Trauernde nimmt sie gerne immer wieder zur Hand und empfindet Verbundenheit und Trost.

Wir übernehmen für Sie die Gestaltung sämtlicher Trauerkorrespondenz in Form von Trauerkarten, Danksagungen und Anzeigen, selbstverständlich gemäß Ihren persönlichen Wünschen.

Nachfolgend finden Sie einige Zitate, die Ihre Gefühle unterstreichen sowie die Bedeutung der Trauersymbole. Wir stehen Ihnen aber auch gerne mit weiteren Anregungen in unserem Bestattungshaus zur Verfügung.

Formulierungshilfen und Zitate für den Trauerdruck

  • Du bist nicht mehr da, wo Du warst. Aber Du bist überall da, wo wir sind. In ewiger Erinnerung.
  • Dein Leben war eine Bereicherung für uns.
  • Seinem/Ihrem Tod ging ein erfülltes Leben voraus.
  • Je größer die Liebe, umso größer die Leere, die ein Mensch hinterlässt.
  • Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist das Lächeln auf dem Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
  • Nichts ist für immer. Auch nicht der Tod. Unsere Liebe überdauert.
  • Gebet der Erde, was sie gegeben. Es blühet das Leben über dem Grab. (Clemens Brentano, 1778–1842)
  • Unsere lieben Toten sind nicht gestorben, sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein. (Ottokar Kernstock, 1848–1928)
  • Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.(Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832)
  • Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.rthur Schopenhauer, 1788–1860)
  • Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt,
    die unsichtbar sich um uns weitet.(Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945)
  • Der Tod ordnet die Welt neu, scheinbar hat sich nichts verändert, und doch ist die Welt für uns ganz anders geworden. (Antoine de Saint-Exupéry, 1900-1944)
  • Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. (Psalm 34, 19) 
  • Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. (Psalm 121,2f.) 
  • Die Liebe höret nimmer auf. (1. Korinther 13, 8)

Trauersymbole

Trostvolle Sprüche, das Foto des Verstorbenen, aber auch Symbole sind Bestandteile der Trauerkarte als Geste des würdevollen Abschieds. In unserer christlichen Tradition werden folgende Symbole häufig verwendet:

Das Kreuz – das wichtigste christliche Symbol steht durch seine Vertikale für die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen. Hingegen symbolisiert der horizontale Teil die Verbindung zwischen den Menschen. Es steht auch für ein Leiden, das aber im christlich-positiven Sinn durch den Tod erlöst wird. So versteht man das erlebte Leiden als Übergang. Es steckt auch viel Hoffnung im Kreuz.

Die Feder – als Symbol für das Jenseits – leicht wie Luft – schwebt sie, ohne die Erde zu berühren. In der Trauerkorrespondenz sagt sie: „Du gehst in eine neue Welt, wo keine Krankheit, keine Sorge, kein Schmerz mehr ist. Da darfst Du für immer sein.“

Der Kreis mit dem Pax-Friedenszeichen steht für die Unendlichkeit, ohne Anfang und ohne Ende. Er ist angesichts des Todes ein Hoffnungszeichen. Er bedeutet: „Der Tod ist kein endgültiger Schlusspunkt. Du wirst in Jesus Christus weiterleben.“

Die Lilie – als Trauerblume steht sie in ihrer weißen Farbe für die Reinheit und den Schutz des Lebens. Sie sagt: „Gehe in eine neue Welt, Du wirst geborgen sein!“

Die Rose – ihre Symbolik liegt hauptsächlich im Ausdruck der Liebe und Schönheit. Sie sagt: „Du bist etwas Besonderes, wie die Rose. Unsere Liebe bleibt.“

Der Palmzweig ist ein antikes Zeichen von Verehrung und Anerkennung. Auf einer Todesanzeige sagt er: „Du bleibst bedeutend für uns – wir werden Dich nie vergessen.“